Die Forster wollten nach der knappen Auswärtsniederlage in
Odenheim und nach dem Bekanntwerden des Trainerwechsels zum Saisonende, gegen
Bruchsal / Untergrombach ihre Leistung steigern, einen Sieg in eigener Halle einfahren und somit Kai Schlereth ein
schönes Geburtstagsgeschenk machen.
Die Mannschaft musste in dieser Partie leider auf Philipp
Böser (verletzt), Timo Leibold (krank) und Daniel Vittalowitsch (geschäftlich
verhindert) verzichten.
Die Forster begannen von erster Minute an sehr konzentriert
und konnten dank einer guten Abwehrleistung gleich mit 3:1 in Führung gehen. In
der folgenden Spielzeit gestalteten beide Mannschaften, trotz nicht gerade
überragender Schiedsrichterleistung, das Spiel offen und so konnte sich weder
die eine noch die andere Mannschaft deutlich absetzten. Ab der 21 Minute legte
die Schurig-Sieben einen Zwischensprint ein. Mit schönen Spielzügen sowie
schnellen Kontern führte dies schließlich zu einem 5 Tore Vorsprung. Doch nach
kleinen Nachlässigkeiten beim Abschluss und während des Abwehrspiels in
Überzahl, lautete der Spielstand zur Halbzeit 15:13.
In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer in der
Waldseehalle ein sehr spannendes Spiel in welchem beide Mannschaften um den
Sieg kämpften. Dabei ging es körperlich sehr hart zur Sache, was vor allem
Pierrocco Pede und David Böser im Angriff zu spüren bekamen. Bis 5 Minuten vor
Schluss war der Spielstand meist ausgeglichen oder ein Tor vor für die Forster
Mannschaft. In der heißen Schlussphase wurden einige 2 Minuten Strafen
sowie zwei rote Karten gegen das Forster Team ausgesprochen, was für den
Kampfgeist nicht gerade vorteilhaft war. Zudem gab es in dieser Phase kleine
Missverständnisse untereinander, die dann leider auch verbal zu vernehmen
waren. Die Bruchsaler blieben in dieser Phase ruhiger und hatten vielleicht
auch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und konnten so das Spiel mit 27:29 für
sich entscheiden.
Abschließend ist zusagen, dass das Spiel sehr unter den
Entscheidungen der Schiedsrichterinnen litt und dass sich dadurch, manche
Spieler, vielleicht hingerissen fühlten, sich verbal ein wenig aufzuregen. Im
Eifer des Gefecht kann das schon mal passieren und jeder weiß, dass das nicht
so gemeint war. Nun sollte man schnellstmöglich zur alter Stärke zurückfinden
und was war vergessen machen.
Es spielten:
Andreas Triebswetter, Kai Schlereth, Jonas
Nahm, Alexander Wulfert, Manuel Droll (1), Michael Meuter (4), Holger Hoffmann
(4), Kim Metzger, David Böser (3), Marcus Hoffmann (8), Marvin Johann (7/5),
Pierrocco Pede, Philipp Böser (n.e.), Stefano Pede (n.e.)
Bilder von A.Eyermann
                      
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